Massage

Berührung ist Kommunikation. Sie sagt: Ich bin da, du bist nicht allein. Vielleicht ist das der tiefere Beweggrund, warum sie den Empfangenden gut tut. Massage ist die ursprünglichste aller Heilformen.

Die Massage ist wahrscheinlich eine der ältesten Heilverfahren und wurde mehrmals im Laufe der Jahrhunderte wiederentdeckt. Heutzutage handelt es sich um eine sehr geeignete Methode, um Stress, Spannung, emotionale Probleme und Krankheiten zu behandeln; sie stabilisiert und bringt unsere Energie in Bewegung.

Viele von uns haben keinen ausreichenden körperlichen Kontakt. Die Erfahrung der Massage durch empfindliche Hände kann helfen, die Bedürfnisse vom körperlichen Kontakt zu erfüllen. Die regelmässige Massage, ein oder zweimal in der Woche, hilft uns nicht nur Verspannung abzubauen, sondern auch in Kontakt mit uns selber und mit den anderen zu bleiben.

Die Haut ist unser größtes Organ. Es bedeckt beim Erwachsenen ca. 1,6 Quadratmeter Fläche. Diese schätzende Hülle ist mit fünf Millionen winzigen Nervenendungen besetzt, die als Berührungsempfänger fungieren und die uns Informationen liefern: Durch sie erfahren wir, ob unsere Umgebung kalt, heiss, spitz, weich, angenehm und freundlich oder unangenehm und feindselig ist. Übrigens: Die oberste Hautschicht, die Epidermis, erneuert sich alle 28 Tage komplett!

Durch die nachgewiesene Beziehung von Hautzonen zu den Organen wirkt sich der direkte Hautkontakt einer Massage auch positiv auf die inneren Organe aus. Man spürt das während einer einfühlsamen Massage zum Beispiel dadurch, da der Bauch zu gluckern anfängt, was ein Zeichen für die einsetzende Aktivität des Verdauungs- und Darmtraktes (Peristaltik) ist, die durch die entspannende Wirkung der Massage in Gang kommt.

Die Massagen verstehen sich als begleitende Maßnahme (wenn notwendig) zur homöopathischen Therapie

Sanfte Massage

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Streichelnetzwerk entdeckt

Sanfte MassageBeruhigung, Schmerzlinderung, Wohlbefinden - all das kann ein sanftes Streicheln der haut bewirken. Schwedische Forscher liefern jetzt Gründe dafür: Die haut ist von einem Netzwerk C-taktiler Nerven durchzogen, die gezielt auf Streicheln reagieren. Sie schicken ihre Signale direkt in das Hirnareal, in dem positive Gefühle verarbeiten werden.

“Nature Neuroscience” berichtet, dass Probanden feinste Elektroden in die Unterarmhaut gestochen würden, sodass jede das Signal einer einzelnen Nervenfaser registrierte. Anschließend streichelte ein Roboter mit einem weichen Ziegenhaarpinsel in einer genau festgelegten Geschwindigkeit und mit speziellem Druck über die haut der Teilnehmer. Ein Teil der Testpersonen sollte angeben, welche Druck-Geschwindigkeit-Kombi am angenehmsten war. Genau in dem Geschwindigkeitsbereich, der am positivsten empfunden würde, feuerten die CT-Fasern am stärksten. Das “Streichelnetzwerk” dient dazu, soziale Nähe zu vermitteln und einen Gegenpol zu Schmerzreizen zu schaffen.

Die psychologische Ebene der Berührung

In einem geschätzten, therapeutischen Rahmen kann die menschliche Nähe der Berührung verdrängte und im Muskelpanzer festgehaltene Emotionen ins Fließen bringen. Diese emotionalen Lösungsprozesse sind wichtige Schritte auf dem Weg einer wesentlichen Transformation von (Körper-) Abwehrspannung hin zu einer ganzheitlichen Neuausrichtung des Patienten. Wenn der Mensch spürt, dass durch eine Massage sein inneres Empfinden und auch seine äußere Haltung positiv aufgebaut wird, ist er motiviert, weitere Schritte auf diesem Weg zu gehen. Für viele Menschen ist die Entdeckung solcher Selbstheilungskräfte ein Neuanfang zu einem erfüllteren Leben.

Bei Kopfschmerzen und Migräne kann Massage helfen und besonders auch vorbeugend wirken. Stress wird durch sie abgebaut, weil die wohltuende Berührung hilft, sich auf den eigenen Körper einzustimmen. Nach Unfällen kann durch eine ganzheitliche Massage das damit verbundene Schockerlebnis aufgelöst werden. Gemütsverstimmungen lösen sich durch Geborgenheit und Nähe, die eine Massage schenkt, häufig auf. Am wichtigsten aber ist es meiner Meinung nach, dass der Patient selbst lernt, wie er zu seiner inneren und äußeren Entspannung beitragen kann, weil er durch die Behandlung die Zusammenhänge von Körper und Geist verstehen kann. Er ist dann wieder in der Lage, sich für neue Wege zu entscheiden: Wege, die seiner Gesundheit dienen.

Teilmassage oder Großmassage?

Wenn die zu behandelnden Körpergebiete auf einen eng umgrenzten Bezirk beschränkt sind, wie dies beispielsweise nach manchen Unfallereignissen der Fall ist, wird im allgemeinen die Durchführung von klassischen Teilmassagen genügen. Allerdings ist dabei zu bedenken, dass auch bei einem örtlich begrenzten Leiden auf dem Wege über Muskelketten oder Reflexe manche entfernt liegende Körpergegenden in Mitleidenschaft gezogen sein können. In solchen Fällen ist es unumgänglich, Großmassagen durchführen zu lassen.

Nachruhe

Nach der Massagebehandlung ist stets eine Liegeruhe des entkleideten und gut zugedeckten Patienten erforderlich, wobei die Ruhezeit nach Teilmassagen etwa 15 Minuten, nach Großmassagen jedoch mindestens 20 Minuten betragen sollte. Nur bei diesem Vorgehen können sich die mit der Massage bewirkten Reaktionen ungestört auswirken und somit zum vollen Behandlungserfolg führen.

Wie viele Massagen in der Woche?

Damit der jeweils erzielte Behandlungserfolg sich nicht verzettelt und bis zur nächsten Massagetherapie wieder verloren geht, sind mindestens 1-2 Massagen in der Woche erforderlich. Andererseits sind bei ambulanter Behandlung im allgemeinen nicht mehr als 3 bis allenfalls 4 Massagen in der Woche angeraten.

Wie viele Massagen insgesamt?

Die Anzahl der Massagen, die zur Erzielung eines befriedigenden Behandlungserfolges erforderlich sind, lässt sich nicht von vornherein genau festlegen. Die Erfahrung nach zeigt aber, dass der ”Aufbau” für die Massage typische Einschleifen von Reflexen fast immer Serien von 10, 12 oder auch mehr Behandlungen erfordert.

Die Reizerholungspause

Nach Abschluss der gesamten Massageserie ist in jedem Falle eine so genannte Reizerholungspause geboten. Erfahrungsgemäß pflegt der Organismus erst nach einem Zeitraum von mindestens 4-6 Wochen auf eine erneute Massagetherapie wieder voll anzusprechen.

Honig-Massage

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Diese Art der Massage ist mehr als 4.000 Jahre alt. Sie war seit Urzeiten von Schamanen und tibetischen Ärzte angewendet.

Ziel der Massage mit Honig ist die Entgiftung der Haut, ihre Poren zu öffnen, die Durchblutung zu aktivieren und stimulieren, und Toxinen zu beseitigen.

Therapeutische Wirkung:

Honig enthält, unter anderen Eigenschaften, eine antibakterielle Wirkung.

Die Honigmassage aktiviert nicht nur die Haut und die verschiedene Teile des Rückens, sondern auch innere Organe die mit diesen Zonen in Verbindung sind. Es besteht eine enge Beziehung zwischen den Reflexzonen des Rückens und der Organe.

Außerdem werden auch das Nervensystem und das Immunsystem aktiviert, und die Seele harmonisiert.

Die natürliche Entgiftungskanäle des Körpers sind: der Darm, die Nieren, die Lungen und die Haut. Aber es kommt vor, dass es nicht ausreicht, durch diese Wege aller Gifte des Körpers zu eliminieren. Dann versucht der Körper, diese Belastung durch Erkrankungen wie chronischer Husten, Halsschmerzen, Hauterkrankungen, Entzündungen der Harnwege, Verdauungsstörungen und Muskel-und Gelenkschmerzen zu beseitigen.

Zu Veränderungen in der Funktionsweise der verschiedenen Organe entsprechen bestimmten Muskelverspannungen und Schmerzen in den Reflexzonen des Rückens.

Massage-Methode

Das Konzept dieser Massage ist eine Pump-Saugwirkung, welche durch gezielte Techniken und Handbewegungen erzeugt wird. Damit wird erreicht, innere Giftstoffe des Körpers an die Oberfläche (Haut) zu bewegen. Und während die Handbewegungen den Saugpumpe-Effekt erzeugen und Giftstoffen aus dem Körper beseitigen, entfaltet den Honig seiner heilenden Kraft und gesunde Wirkung. Die Massage dauert ca. 20 Min.

Aufgrund seiner Qualität Giftstoffe zu beseitigen, entfernt die Massage Versammlungen von Stoffwechsel-Abfall, Drogen und Umweltgiften.

Die Honigmassage aktiviert die Homöostase, d.h., die Fähigkeit des Körpers zur Selbstregulierung. Sie herstellt die Energiebilanz wieder, was den Körper erlaubt, die verschiedenen modernen Krankheiten zu bewältigen.

So wird durch die Massage das gestörte Energieniveau des Körpers wieder in Gleichgewicht gebracht, was die emotionale Probleme und Ungleichgewichte der Seele erleichtert. Sonst können diese Situationen Krankheiten wie Infektionen, Entzündungen von Nerven, Gelenke, Sehnen oder Sehnenentzündung erzeugen.

Viele Rückenschmerzen sind von verdrängten Gefühlen verursacht; mit dieser entspannenden Massage kann man diese Gefühle wieder harmonisieren.

Indikationen:

  • Bei Regulationsstörungen, insbesondere bei Herz-Kreislauf-Problemen
  • Allergien (außer bei Honigallergie)
  • Rheumatischen Erkrankungen
  • Magen - Darmstörungen
  • Pilzerkrankungen
  • Chronischer Schnupfen
  • Nebenhöhlenerkrankungen
  • chronische Müdigkeitserscheinungen
  • Kopfschmerzen
  • Nervenstörungen aller Art
  • Einschlaf- und Durchschlafprobleme
  • Regelstörungen bei Frauen
  • Depressione
  • Zur Kräftigung und Vitalisierung des gesamten Organismus
  • Zur Hautreinigung
  • Zur Durchblutungsverbesserung
  • Als Entschlackung und Entgiftung
  • Gegen Ablagerungen
  • Zur Immunsystemstärkung
  • Zur Entspannung und Beruhigung

Ölsalz-Massage

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Das Meersalz hat die Eigenschaft, durch ihre natürlichen Mineralien, die Hautzellen zu reinigen und erneuern.

Das energetische Gleichgewicht ist eine seiner großen Qualitäten, wenn es notwendig ist, das Leben wegen einer Überlastung der negativen Energien zu harmonisieren, die durch die tägliche Sorgen und Probleme erzeugt werden.

Das Meersalz ist oft verwendet, um Beschwerden und Schmerzen der Muskeln zu lindern, so wie Müdigkeit, Stress und Krankheiten wie Arthritis.

Die Öl-Salz Massage hat außerdem einen natürlichen Peeling-Effekt, dass die Haut frei von abgestorbenen Zellen im ganzen Körper hinterlässt. Die Haut wird dadurch weich, gesunder und geschmeidig.

Wirkung:

  • wirkt wie eine dreitägige Heilfastenkur
  • verleiht der Hautzelle wieder eine lang anhaltende Feuchtigkeit
  • entschlackend und Schwermetallausleitend
  • hilft bei Herzkreislauferkrankungen, Nervosität, Konzentrationsschwäche
  • ist Durchblutungsfördernd und Hautstraffend, wirkt gegen Hautprobleme
  • ist Keimtötend und ideal gegen Stress
  • hilft bei fettige und unreine Haut