Allergien

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Allergien sind eine der größten Leiden vieler Menschen. Einige leiden darunter wegen bestimmter Auslöser wie Kosmetika, Lebensmittel, etc., andere wegen Pollenflug im Frühling und Sommer, und der eine oder andere ohne erkennbare Ursache.

Das liegt an einer individuellen Disposition des Organismus, beim Kontakt zu bestimmten Stoffen mit übersteigerter Empfindlichkeit (hyperergisch) zu reagieren, und so kennen wir die starke Rötung, Ödem und Juckreiz der Haut, sowie die seröse Flüssigkeit, mit der der Körper versucht, damit die Fremdsubstanz quasi auszuspülen

Bei der allergischen Rhinokonjunktivitis (Heuschnupfen) ist interessant zu beobachten, dass in den Industriestädten durch die höhere Temperatur die Blühperiode der Bäume verlängert und durch die Abgase die Pollenaggressivität erhöht ist. Trotzdem liegt die Ursache der Erkrankung nicht in der Gefährlichkeit der Pollen oder anderer Allergene, sondern in der allergisch-hyperergisch veränderten Reaktionslage des Organismus, die zu einer übersteigerten Empfindlichkeit auch gegenüber natürlichen Umweltsubstanzen führt.

Ziel der homöopathischen Therapie ist, über einige Jahre die allergische Disposition stufenweise immer stärker zu schwächen und zur Ausheilung zu bringen.

Die in der Dermatologie praktizierte Desensibilisierung beruht auf dem Versuch, schrittweise selektiv die allergenspezifische IgE-vermittelte Reaktionsbereitschaft herabzusetzen, mit dem Risiko eines anaphylaktischen Schocks. Bei der homöopathischen Therapie wird der Organismus insgesamt gestärkt und supprimiert nicht die Reaktion, wie dies durch Antihistaminika (Risiko: Sedation) und Kortikosteroide (Risiko: Immunsuppression) geschieht. Allerdings liegt die Stärkung nicht im Umgang mit einer speziellen Substanz eines bestimmten molekularen Aufbaus, sondern zielt auf das Reaktionsgefüge des Gesamtorganismus und bedeutet daher eine wirkliche Heilung, die die ganze Konstitution betrifft.

Therapiekonzept bei Heuschnupfen

Bei der Akutphase (Frühjahr) sowie bei der Intervallphase (Herbst) werden 10 subcutane homöopathische Spritzen (2 x pro Woche - insgesamt 5 Wochen) in bestimmte und individuell ausgewählte Akupunkturpunkte appliziert (Homöopunktur).

1. Bevor die Pollensaison im Frühjahr beginnt, wird möglichst ein bis zwei Monate zuvor, mit den Symptomen entsprechenden, für die Krankheitssituation geeigneten homöopathischen Arzneimitteln behandelt.

2. Im Herbst ist auch die Therapie individuell gestaltet, und wird gezielt die Konstitution so stärken, dass eine Ausheilung der allergischen Disposition möglichst ist.

Dieser Zyklus (2 x im Jahr) wiederholt sich ca. 3 Jahre lang, bis die allergische Disposition sehr schwach oder sogar verschwunden ist.

So wird es Ihnen ermöglicht, die Natur in allen Jahreszeiten beschwerdefrei zu genießen.

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